Umbau des Zentrallagers soll zahlreiche Mehrwerte generieren

„Gemeinsam stärker werden! Hierzu haben wir heute bereits einige Maßnahmen vorgestellt, die zu einem entsprechenden Umsatzplus führen werden. Entsprechende Prozesse führen dazu, dass diese Maßnahmen effizient und effektiv sind und eine Rendite erwarten lassen. Das Ganze muss auch vom Lager getragen werden mit einer Kapazität, die ein entsprechendes Wachstum auch erlaubt. Doch das derzeitige Büroring ZentralLager wird weitere Steigerungsraten nur schwerlich abbilden können,“ beschrieb Büroring Vorstand Jörg Schaefers anlässlich der Büroring Generalversammlung in Stuttgart das zu erwartende Lager-Dilemma des Büroring. Und er ergänzt: „Wir haben deshalb zusammen mit unseren Mitarbeitern darüber nachgedacht, wie ein Prozess operativ effizienter gestaltet und die Kapazitätsgrenze erweitert werden kann. Heraus kam eine erste Simulation der logistischen Prozesskette und darauf aufbauend mit externer Unterstützung durch erfahrene Berater mit herausragenden Referenzen ein Plan, wie wir den begrenzten Platz, den wir in Haan zur Verfügung haben, besser nutzen können.“ Denn eine Ausdehnung in der Flächenebene kommt im Büroring ZentralLager wegen nicht vorhandener zusätzlicher Grundstücke und direkt angrenzender Wohngebiete nicht in Frage.


Ihr Ansprechpartner

Jörg Schaefers
Telefon 0 21 29 / 55 71 110

„Wir haben zwar keine Fläche, aber wir haben Raum, den wir nutzen können, indem wir auf vier Meter Höhe eine zusätzliche 1.200-Quadratmeter-Ebene einziehen“

Das Problem in der praktischen Umsetzung: In der Umbauzeit kann in diesem Bereich nicht oder nur unzureichend gearbeitet werden. Ein „Schalterkonzept“, bei dem ein Schalter umgelegt und danach sofort komplett anders gearbeitet wird, soll aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit vermieden werden. Deshalb wird es innerhalb des Gebäudes eine Zwischenlösung mit einem Parallel-Betrieb quasi in einem zweiten Logistik-Center geben. Schaefers: „Sobald diese Parallel-Lösung auf 80 Prozent hochgefahren ist, können wir die alte Logistik sukzessive innerhalb von wenigen Tagen abschalten.“ Die Investitionen in Gebäude, Haustechnik und Prozessunterstützung, Software sowie Bühnen- und Fördertechnik sind nicht unerheblich und summieren sich auf gut 3,5 Millionen Euro. Zusätzlich wird während der Umbauphase ein Betrag von 400.000 Euro für erhöhten Personalaufwand einkalkuliert.

Das Umbauprojekt teilt sich in sieben Projektphasen. Hierbei gilt stets: Sicherheit vor Umsetzungsgeschwindigkeit! Seit 1. März laufen die baulichen Vorleistungen, die Herrichtung von Halle 7 erfolgt seit 4. April 2016. In Projektphase 3 ab Sommer 2016 kommt es zur Auslagerung der Kommissionierung. Ab Herbst 2016 folgt die Herrichtung von Halle 13 – dieser Moment markiert den „point of no return“. Sodann steht der Aufbau und die Inbetriebnahme der Kommissionierungsanlage an. In der Phase 6 sind die Tests und der Probebetrieb unter SAP vorgesehen. Produktivstart und Hochlauf des „neuen“ Lagers schließlich sind in Phase 7 für Herbst 2017 geplant. Die neue Effi zienz soll zahlreiche Mehrwerte generieren: Ein erweitertes Sortiment, kürzere Prozesszeiten, die flexible Einbringung „spezieller“ Artikel in den Versandprozess wie zum Beispiel im Rahmen des Projekt- und Ausschreibungsgeschäfts,verbesserte Reaktionsmöglichkeiten auf bestehende Saisonkurven sowie die Behebung bestehender Abhängigkeiten (Kartonverschließung). Gleichzeitige Risiken wie die Beeinträchtigung des Tagesgeschäftes durch den Umbau, eine beeinträchtigte Durchsatzkapazität oder System-, Technik- und Schnittstellenprobleme lassen sich zwar nicht vermeiden – aber, so Schaefers: 

 

„Wir haben die Chance mit unserem ZentralLager Wachstumsfelder zu nutzen!“ 

Abschließend bat Schaefers die Mitglieder um Unterstützung: „Zur Finanzierung dieses Vorhabens bitten wir Sie, den Auszahlungsbetrag der Rückvergütung freiwillig zur Zeichnung weiterer Anteile zu verwenden.“ Dafür stellt er in Aussicht: „Wir mussten bisher so manche Händleranfrage ablehnen. Zukünftig werden wir flexibler und individueller reagieren können. Weitere Ausdehnungen sind dann ebenfalls möglich!“

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